Gewerbeflächen sichern, Kreislaufwirtschaft fördern, neue Quartiere entwickeln
Frankfurts Messestand wird gleich am ersten Tag zum Magneten der Immobilienmesse Expo Real: Eine Kombination aus hochwertigen Fachpanels zu den Themen Wohnen und Gewerbeflächen sowie starke Signale der regionalen Partnerschaft für Kreislaufwirtschaft bestimmen den Auftritt. Die Metropolregion sendet damit ein klares Signal: Frankfurt und sein Umland gestalten die Branche auch künftig tatkräftig mit.
Frankfurt am Main / München, 05.10.2026
Frankfurts Messestand wird gleich am ersten Tag zum Magneten der Immobilienmesse Expo Real: Eine Kombination aus hochwertigen Fachpanels zu den Themen Wohnen und Gewerbeflächen sowie starke Signale der regionalen Partnerschaft für Kreislaufwirtschaft bestimmen den Auftritt. Die Metropolregion sendet damit ein klares Signal: Frankfurt und sein Umland gestalten die Branche auch künftig tatkräftig mit.
Der Stand der Stadt Frankfurt am Main auf der Immobilienmesse EXPO Real ist eröffnet. In diesem Jahr präsentieren sich 20 Unternehmen und Organisationen auf der Messefläche für den Wirtschaftsstandort. Frankfurts neuer Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Nils Kößler und der Frankfurter Planungsdezernent Marcus Gwechenberger setzten gleich zum Start wichtige Impulse für die Zukunft der Mainmetropole und stellten zentrale Themen der Stadtentwicklung vor.
Starke Partnerschaften und Initiativen als Grundlage
Bürgermeister Nils Kößler sagt: „Frankfurt ist die internationalste Stadt Deutschlands. Wir punkten mit kurzen Wegen und einer perfekten Lage und Anbindung. Gemeinsam mit der Region können wir Investoren für die Realisierung ihrer Ideen attraktive Flächen bereitstellen. Außerdem bieten wir für Unternehmen im Unterschied zu anderen Metropolregionen stabile politische Verhältnisse und insofern Planungssicherheit. Schließlich stehen wir mit unserer Verwaltung gegenüber der Wirtschaft für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.“
Stadtrat Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal, betonte zum Messeauftakt die Bedeutung einer integrierten Stadtentwicklung, die Wohnungsbau und wirtschaftliche Entwicklung gemeinsam denkt: „Wir wollen Flächen für Gewerbe und Produktion sichern und weiterentwickeln und zugleich neue Quartiere mit einer guten Mischung aus Wohnen, Arbeiten und hoher Lebensqualität schaffen. Dazu gehören auch bezahlbare Wohnungen, die für die Gewinnung von Fachkräften ein wichtiger Standortfaktor sind. Mit einer bestandsorientierten Stadtentwicklung, klaren planerischen Zielen und einer engen Zusammenarbeit mit der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft schaffen wir die Voraussetzungen, um Frankfurt als Wohn- und Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken.“
Geschäftsführer Bernhard Grieb, Wirtschaftsförderung Frankfurt: „Die Immobilienmesse EXPO REAL ist für uns eine zentrale Plattform, um Frankfurts Stärken als Wirtschafts- und Immobilienstandort im Dialog mit nationalen und internationalen Partnern zu präsentieren. Frankfurt zeigt, dass die Stadt nicht nur global denken und agieren kann, sondern auch innovativ auf kommunaler Ebene zusammenarbeitet. Diese gute Zusammenarbeit schafft die Grundlage dafür, Investitionen zu ermöglichen, neue Projekte anzustoßen und den Wirtschaftsstandort international weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bietet die EXPO REAL die Chance, wichtige Netzwerke zu pflegen, neue Partner zu gewinnen und Frankfurt als attraktiven Standort für Unternehmen, Investoren und Projektentwickler sichtbar zu machen.“
Zahlreiche Fachbesucher bei Fachpanels in der Metropolarena
Das Fachpublikum erhielt bereits am ersten Messetag Einblicke in Zukunftsfragen der Stadt und Region. Bürgermeister Nils Kößler diskutierte beim Panel der Metropolpartner „Wachstum interkommunal gestalten“ mit hochrangigen politischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Region, wie Frankfurt und Rhein-Main für breite Bevölkerungsschichten bezahlbar bleiben und zugleich seine wirtschaftliche Stärke sichern kann.
Stadtrat Marcus Gwechenberger widmete sich unter dem Titel „Frankfurt schafft Raum für neue Arbeitswelten“ der Frage, wie bestehende Wirtschaftsstandorte weiterentwickelt und neue Flächen für Arbeiten, Gewerbe und Produktion geschaffen werden können. Anhand der Projekte Gateway Gardens, Midstad Frankfurt und Frankfurt Westside diskutierten Vertreter aus Stadtpolitik, Projektentwicklung und Immobilienwirtschaft, wie durch neue Nutzungskonzepte und die Verbindung von Arbeiten mit weiteren Nutzungen zukunftsfähige Standorte entstehen können. In einem weiteren Panel ging es um die Qualität in neuen Quartieren. Marcus Gwechenberger besprach dabei unter anderem die Planungen zum neuen Stadtteil und zum Produktiven Gutleut mit Vertretern des Bundesinstituts für Bau, Stadt und Raumforschung und der IBA Hamburg.
Im weiteren Verlauf spielt auch die enge Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion Frankfurt RheinMain eine zentrale Rolle. Höhepunkt am Montagnachmittag ist die Unterzeichnung des Letter of Intent zum Auftakt der regionalen Initiative „Kreislaufwirtschaft Frankfurt RheinMain“. Mit der Initiative starten die Großstädte der Metropolregion, Frankfurt, Wiesbaden, Hanau und Offenbach, eine interkommunale Zusammenarbeit mit dem Ziel, Frankfurt RheinMain als Modellregion für die Kreislaufwirtschaft zu etablieren.
Noch bis Mittwoch, 7. Oktober, ist der Messestand der Metropolregion Frankfurt RheinMain in der Halle C1 (Stand 330/430) zu finden. Eine vollständige Übersicht aller Standpartner und des Programms ist auf der Website der Wirtschaftsförderung Frankfurt zu finden: https://frankfurt-business.net/expo-real/