Presse
16.12.2019, 15:16 Uhr
Kößler: Frankfurt und Umland finden guten Kompromiss beim Baugebiet an der A5
Frankfurt am Main, 16. Dezember 2019 - Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Römer, Dr. Nils Kößler, hat die letzten Beschlüsse der Regionalversammlung Südhessen mit Blick auf die Weiterentwicklung Frankfurts an der Autobahn A5 als „guten Kompromiss zwischen Stadt und Umland“ bezeichnet.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Römer, Dr. Nils Kößler, hat die letzten Beschlüsse der Regionalversammlung Südhessen mit Blick auf die Weiterentwicklung Frankfurts an der Autobahn A5 als „guten Kompromiss zwischen Stadt und Umland“ bezeichnet. „Nun kann ein organisches, maßvolles und hochwertiges Wachstum der Stadtteile Niederursel und Praunheim in Richtung Westen geplant und mit den Bürgern diskutiert werden“, so Kößler. Hierzu stehe im nächsten Jahr ein aufwändiger Ideenwettbewerb an. Die Regionalversammlung habe in ihren Beschlüssen für Südhessen die Ziele Wachstum, Schutz der Landschaft, Erhalt wertvoller Böden und Schutz von Kaltluftgebieten auf kluge Weise zu einem guten Konzept verbunden. Gleichzeitig behalte die Stadt Frankfurt am Main gerade für das Gebiet östlich der Autobahn A5 ihre Planungshoheit und könne dort die Zukunft selbst gestalten.

„Mein besonderer Dank geht an Stadtrat Jan Schneider, der in intensiven, vertrauensvollen Gesprächen mit Vertretern der Umlandgemeinden quasi in letzter Minute einen gemeinsamen Gestaltungswillen für unsere Region erreicht hat“, sagte Kößler. Dagegen hätten Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) als Regionaldezernent in den letzten zwei Jahren durch ihr Auftreten gegenüber den Nachbargemeinden viel Ablehnung produziert: „Statt mit den Nachbarn gemeinsam zu planen, hat sich Frankfurt am Main aus deren Sicht lange Zeit überheblich gezeigt“, so Kößler. Formulierungen wie „Es geht nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie!“ aus dem Mund von Frankfurter Politikern seien sehr unglücklich gewesen und hätten arrogant gewirkt. „Unsere Chef-Diplomaten hätten besser daran getan, die Sorgen und Ängste der Nachbarn von Anfang an ernst zu nehmen und frühzeitig auf Kooperation zu setzen“, findet Kößler.

„Die neuen Quartiere am westlichen Rand von Niederursel und Praunheim werden keine Betonburgen“, glaubt Kößler. „Gerade weil die Flächen im Frankfurter Stadtgebiet knapp sind, muss das richtige Gleichgewicht zwischen Wohnen und Grün beachtet werden.“ Ziel der Stadtplanung müsse sein, neuen Wohnraum bei möglichst geringem Verbrauch wertvoller, bislang ungenutzter Flächen zu schaffen. Kößler verlangt zugleich ausreichende Grünzonen, um eine hohe Lebensqualität zu garantieren. „Die Naherholung in Parks und auf anderen Freiflächen ist ein Markenzeichen unserer Stadt“, betonte der Christdemokrat. Hierzu müsse genügend Raum eingeplant werden, auch mit Blick auf die bestehenden Stadtteile Niederursel und Praunheim. Die CDU will zudem sicherstellen, dass die für das Stadtklima insgesamt sehr wichtigen Frischluftschneisen entlang von Urselbach und Steinbach erhalten und von einer Bebauung freigehalten werden.