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Presse
15.01.2020, 15:26 Uhr
Kößler: Das Feldbahnmuseum ist besonders schützenswert
CDU-Fraktion will den Erhalt der Museumsbahn am Rebstockgelände
Frankfurt am Main, 15. Januar 2020 - Im Zusammenhang mit der geplanten Wohnbebauung „Am Römerhof“ will die CDU-Fraktion  das Frankfurter Feldbahmuseum durch einen Stadtverordnetenbeschluss sichern.
„Das beliebte Museum muss auch in Zukunft an seinem Standort bleiben können“, sagt der Fraktionsvorsitzende und planungspolitische Sprecher, Dr. Nils Kößler. Nördlich der Straße Am Römerhof mit den gewerblichen Nutzungen soll ein Stadtquartier nach gründerzeitlichem Vorbild mit über 2.000 Wohnungen und einzelnen Gewerbebauten entstehen, in direkter Nachbarschaft zur Museumsbahn. „Das ist eine gute Entwicklung, aber das neue Quartier darf das Feldbahnmuseum nicht beeinträchtigen. Es muss sichergestellt werden, dass es später nicht zu Konflikten kommt“, so Kößler. Die CDU-Fraktion habe deshalb noch im letzten Jahr in der Koalition einen Antrag vorgelegt, mit dem ausgeschlossen werden soll, dass die Bebauung zu Einschränkungen für das Frankfurter Feldbahnmuseum führt. „Gleichzeitig sind Störungen für die zukünftige Wohnbebauung zu vermeiden. Ich bin sicher, dass sich das durch eine sinnvolle Anordnung erreichen lässt“. 

Kößler fordert die SPD-Fraktion im Römer auf, ihren Widerstand gegen diesen Antragsentwurf der CDU aufzugeben und sich zu einem klaren Bekenntnis zum Feldbahnmuseum durchzuringen. „Das Frankfurter Feldbahnmuseum ist von besonderem industriegeschichtlichem Wert, weil es ein längst vergangenes schienengebundenes Transportsystem in seiner Vielfalt und Funktion zeigt. Das ist in unserer Region einmalig und besonders schützenswert. Gleichzeitig ist es ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem für Familien“, so der Fraktionsvorsitzende.

Seit 1985 gibt es das Frankfurter Feldbahnmuseum mit jährlich über 12.000 Besuchern. Dabei handelt es sich um ein Museum, das mit 85 Dampf-, Benzin-, Diesel- und Elektroloks und über 200 Wagons eine der größten Sammlungen  funktionsfähiger Schmalspurfahrzeuge unterhält und Fahrten für die Öffentlichkeit anbietet. „Seit seiner Gründung wird das Museum von sehr engagierten, ehrenamtlich tätigen Freunden der Feldbahn betrieben, ohne dass öffentliche Mittel in größerem Umfang eingefordert werden. Die gut 150 Vereinsmitglieder finanzieren notwendige Arbeiten selbst und verbringen viel freie Zeit im Museum. Das Verkehrsmuseum ist etabliert, in der Bevölkerung beliebt und soll deshalb nicht eingeschränkt werden“, so Kößler.