Presse
26.06.2013, 13:55 Uhr | Aus der Frankfurter Neuen Presse vom 26.06.2013
CDU: "Ortsbeirat war an Radwege-Planung beteiligt"
Als "Unsinn" weist der CDU-Stadtverordnete Dr. Nils Kößler die Kritik von SPD an der Planung für die künftigen Fahrradwege auf der Wilhelm-Eppstein-Straße zurück.
Ginnheim/Dornbusch. Als „Unsinn“ weist der CDU-Stadtverordnete Dr. Nils Kößler die Kritik von SPD an der Planung für die künftigen Fahrradwege auf der Wilhelm-Eppstein-Straße zurück. Der zuständige Ortsbeirat 9 ist seit Jahren an der Planung der neuen Straßengestaltung beteiligt“, sagte Kößler. Der Vorwurf der FDP-Stadtverordneten Annette Rinn und den jüngsten Vorwurf des Ginnheimer SPD-Vorsitzenden Marc Petzold, es habe keine „ernsthafte Anhörung“ des Ortsbeirats gegeben, bezeichnet Kößler als aus der Luft gegriffen.
Vielmehr habe die CDU-Fraktion im Ortsbeirat darauf hingewiesen, dass die Vorplanung des Magistrats den Wegfall von zahlreichen Stellplätzen für Autos vorsah. Um einen stark zunehmenden Parkdruck in dem Wohngebiet zwischen Ginnheimer Landstraße, Wilhelm-Epstein-Straße und Ginnheimer Stadtweg zu vermeiden, sei die Idee aufgekommen, durch Schutzstreifen eine Lösung zu finden, die alle Interessen berücksichtige.

Durch die Anlage von Radfahrstreifen auf der Wilhelm-Epstein-Straße soll laut dem ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden im Ortsbeirat eine für den Radverkehr nutzbare Stadtteilverbindung zwischen Ginnheim-Süd und Dornbusch hergestellt und die Radroute Nordweststadt-Innenstadt vervollständigt werden. Damit verbunden sei auch die notwendige Erneuerung der Fahrbahn.

Kößler lobt die von CDU und Grünen im Römer vorgeschlagene und verabschiedete Änderung der Planung als richtig. Der Beschluss sieht vor, dass auf der Südseite der Wilhelm-Epstein-Straße im Bereich der Kleingartenanlage die bestehenden 21 Stellplätze auch nach der Einrichtung der Radverkehrsanlage und der Straßensanierung erhalten bleiben. „Damit sind die Bedenken aus dem Ortsbeirat berücksichtigt worden“, so Kößler. Der Erhalt der Parkplätze sei dringend notwendig, weil es durch das Markus-Krankenhaus und die Kleingartenanlage einen Parkbedarf gebe, der auch in Zukunft nicht wegfallen werde, ist der CDU-Politiker überzeugt. (red)